57. Europäischer Wettbewerb 2010
Rückgang der Beteiligung
in der Bundesrepublik Deutschland um 53%
in Baden-Württemberg um 65%

Aktuelle Informationen und Erläuterungen

 


ABSCHLUSSINFORMATION
für die Besucher der Homepage www.ewbw.de

der Landkreise, Städte und Gemeinden
der Schulen (Lehrer/innen, Preisträger/innen, Eltern)
der Sparkassen
aus Baden-Württemberg

 

„Um europäischen Inhalten künftig beim Europäischen Wettbewerb ein größeres Gewicht zu geben, hat Herr Minister entschieden, die bisherigen Aufgaben der Landesstelle des Europäischen Wettbewerbs in Calw an das Europa-Zentrum Baden-Württemberg in Stuttgart zu verlegen.“

 

Damit wurde mit Wirkung vom 31. Juli 2009 die seit über 40 Jahren
in Calw beheimatete, und gemessen an der Zahl der beteiligten Schüler/innen, Lehrer/innen und Schulen, seit vielen Jahren erfolgreichste Landesstelle der Bundesrepublik Deutschland geschlossen und das verantwortliche Personal seiner Funktionen entbunden.

Als Gründe dafür werden genannt:


Nähere Informationen dazu erhalten Sie
mit dem folgenden Link >> Hintergründe.


Als einen besonderen Mangel des Europäischen Wettbewerbs haben die neuen Verantwortlichen den fehlenden Europabezug der Themen und Beiträge ausgemacht, vor allem im bildnerischen Wettbewerb. So lassen von der bisherigen Bundes- und Landesjury prämierte Leistungen, wie z.B. jene auf den diesjährigen Urkunden, den Europabezug nur bedingt erkennen.


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Wettbewerbsbeitrag zum Thema: „Ich zaubere Europa“ Bundespreis

 
Wettbewerbsbeitrag zum Thema: „Metamorphose – etwas verwandelt sich“. Zeige einen solchen Vorgang anhand eines europäischen Natur- oder Kulturdenkmals. Bundespreis und Auszeichnung als beste Arbeit des Themas
 
 


Damit werden bei alleiniger Anwendung die Ausdrucksformen „Schreiben“ und vor allem „bildnerisches Gestalten“ zu nicht mehr ausreichenden Medien und Kommunikationsformen bei der Beschäftigung und Darstellung mit und von „Europa“ erklärt.

Deshalb überträgt man die künftige Verantwortlichkeit für den Europäischen Wettbewerb in Baden-Württemberg von pädagogischen Fachkräften (Kunsterzieher, Lehrkräfte für Deutsch, Geschichte und Gemeinschaftskunde) hin zu Nichtpädagogen und besetzt die neuen Jurys auf Bundes- wie Landesebene weniger mit Praktikern des schulischen Alltags, sondern eher mit „Experten für Europa“ !

Ich bedauere diese Entwicklung sehr, bedanke mich für die mir/uns aus dem ganzen Land in den letzten Wochen entgegengebrachte Anerkennung unseres jahrzehntelangen Bemühens um die Entwicklung eines positiven Verständnisses unserer Jugend für Europa, um eine gute und weitestgehend transparente Organisation, bedanken uns für das große Engagement der Lehrerinnen und Lehrer an den Schulen aller Schularten für die oft jahrzehntelange Teilnahme am Europäischen Wettbewerb, bedanken uns bei den Organisatoren und Ausrichtern der inzwischen unzähligen Preisverleihungen, bei den Förderern des Wettbewerbs vor Ort und für die damit verbundene sehr gute Zusammenarbeit.

Für das Organisationsteam der ehemaligen Landesstelle des Europäischen Wettbewerbs

Reinhold Wohlleben

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